Häufige Fragen zum Ausschalten der Lüftungsanlage
Was passiert, wenn man die Lüftungsanlage über Nacht ausschaltet?
Feuchte und Kohlendioxid aus der Atemluft sammeln sich im Schlafzimmer, weil kein Luftwechsel mehr stattfindet. Am Morgen sind die Fenster beschlagen, und über Wochen wird das Haus muffig; die Feuchte schlägt sich an der kältesten Fläche nieder.
Schaltet sich die Lüftungsanlage von selbst ab, wenn der Kaminofen brennt?
Nur wenn eine Sicherheitseinrichtung verbaut ist, etwa ein Unterdruckwächter, der den Druck im Aufstellraum mit dem im Rauchrohr vergleicht und die Anlage bei Unterdruck abschaltet. Ob Ihr Haus so ausgerüstet ist, steht im Abnahmeprotokoll des Schornsteinfegers.
Wie schaltet man die Lüftungsanlage für den Filterwechsel aus?
Am Bedienteil in den Aus- oder Standby-Modus, bei manchen Geräten am Hauptschalter. Nach dem Wechsel die Filteranzeige zurücksetzen und die vorherige Stufe wieder einstellen.
Was ist der Unterschied zwischen Feuchteschutz und reduzierter Lüftung?
Der Feuchteschutz ist die kleinste Stufe und für ein leeres oder kaum genutztes Haus gedacht, etwa im Urlaub. Die reduzierte Lüftung ist die nächsthöhere Stufe für die Nacht, wenn Personen im Haus sind und Feuchte abgeben.
Warum ist meine Lüftungsanlage nach dem Filterwechsel immer noch laut?
Dann liegt es nicht an den Filtern: Ein verstellter Ventilteller pfeift, ein fehlender oder verschmutzter Schalldämpfer lässt das Ventilatorgeräusch bis ins Zimmer, und ein Ventilator mit Lagerschaden schleift. Das gehört in die Wartung durch den Fachbetrieb.
Kann ich den Sommerbypass von Hand den ganzen Sommer offen lassen?
Bei vielen Geräten lässt sich der Bypass manuell erzwingen, sinnvoll ist das aber nur in kühlen Nächten. Ist die Außenluft wärmer als die Raumluft, holt ein offener Bypass Wärme ins Haus; die Automatik über die Temperaturfühler erledigt das Öffnen und Schließen zuverlässiger.