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Panelfilter nach Maß: Sonderfilter in G4, M5 und F7

Ein Panelfilter ist der flache Rahmenfilter, der in Lüftungsanlagen, Klimageräten und Lüftungsschränken direkt in den Filterschacht geschoben wird.

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Ein Panelfilter ist der flache Rahmenfilter, der in Lüftungsanlagen, Klimageräten und Lüftungsschränken direkt in den Filterschacht geschoben wird. Passt das Standardraster nicht, brauchen Sie ein Sondermaß. Hier finden Sie Panelfilter in den Klassen G4, M5 und F7 mit 40, 48 und 96 mm Einbautiefe, dazu Kompaktfilter, Filtermatten und fertige Filtersets für gängige Wohnungslüftungsgeräte.

Auf einen Blick

  • ✓ Panelfilter, Rahmenfilter und Kassettenfilter bezeichnen dasselbe Bauteil, Sie suchen also nicht am falschen Ort
  • ✓ Klassen G4, M5 und F7 nach ISO 16890, vom Geräteschutz bis zur Zuluft für Allergiker
  • ✓ Drei Werte entscheiden, am kritischsten die Einbautiefe mit 40, 48 oder 96 mm
  • ✓ Rahmen in Kunststoff in Z-Line Bauweise oder Vlies, beide formstabil auch bei höherer Feuchte
  • ✓ Auch Formate außerhalb des 592er Rasters, zum Beispiel 550 x 200 x 40 mm oder 250 x 238 x 48 mm
  • ✓ Runde Filterstellen mitgedacht: Rundfilter DN 135 mm für Abluftventile

Legen Sie den alten Einsatz vor sich, nehmen Sie die drei Maße in Millimetern ab und grenzen Sie die Auswahl danach über Ihre Filterklasse ein.

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Ein Panelfilter ist ein flaches, gefaltetes Filterelement in einem festen Rahmen, das in die Filterkammer einer Lüftungs- oder Klimaanlage eingeschoben wird. Er wird auch Rahmenfilter, Kassettenfilter oder Filterzelle genannt und über Länge, Breite und Einbautiefe in Millimetern bestimmt.
Gängig sind Einbautiefen von 40, 48 und 96 mm. Die 96 mm tiefe Ausführung nimmt deutlich mehr Staub auf und hält dadurch länger, sie passt aber nur in Filterkammern, die diese Tiefe auch bieten. Eine andere Tiefe als beim Originaleinsatz sollten Sie nicht wählen, weil der Filter sonst in der Halterung wandert und Luft an der Kante vorbeizieht.
F7 entspricht nach ISO 16890 der Angabe ISO ePM1 mit mindestens 50 Prozent, der Filter scheidet also mehr als die Hälfte der Partikel bis 1 µm ab. Die Bezeichnung F7 selbst stammt aus der zurückgezogenen DIN EN 779 und wird im Handel weiterhin als Orientierung verwendet.
In der Wohnungslüftung ist ein Wechsel der Zuluftstufe alle drei bis sechs Monate üblich, abhängig von Standort, Pollenflug und Laufzeit. Für raumlufttechnische Anlagen im gewerblichen Betrieb sieht die VDI 6022 einen Wechsel der Außenluftfilter spätestens nach zwölf Monaten vor.
Wenn die drei Maße stimmen, passt der Filter mechanisch, der Druckverlust steigt jedoch spürbar an. Setzen Sie F7 nur dort ein, wo das Gerät für diese Filterstufe ausgelegt ist, sonst sinkt der Volumenstrom und der Ventilator arbeitet dauerhaft gegen einen zu hohen Widerstand.
Der Panelfilter ist flach und baut je nach Ausführung 40 bis 96 mm tief, der Taschenfilter hängt mit mehreren Taschen bis zu einigen hundert Millimetern in die Anlage hinein. Taschenfilter bieten mehr Filterfläche und längere Standzeiten, brauchen dafür aber eine entsprechend tiefe Filterkammer.
Gefaltete Panelfilter mit Glasfaser- oder Synthetikmedium sind Einwegprodukte und verlieren beim Waschen ihre Abscheideleistung. Nur ausdrücklich als Dauerfilter gekennzeichnete Einsätze, wie sie etwa passend für Helios ELF und ELS ultraSilence angeboten werden, sind für die Reinigung vorgesehen.
Das sicherste Zeichen ist ein sinkender Volumenstrom: Die Anlage läuft lauter oder auf höherer Stufe, ohne dass mehr Luft ankommt. Anlagen mit Differenzdruckmessung melden den Enddruckverlust selbst, sonst hilft ein Blick auf die Anströmseite, die sich sichtbar zusetzt.

Panelfilter, Rahmenfilter und Kassettenfilter meinen dasselbe Bauteil

Wer im Fachhandel nach einem Panelfilter sucht, findet dasselbe Produkt an anderer Stelle als Rahmenfilter, Kassettenfilter, Filterzelle oder Zellenfilter wieder. Gemeint ist immer ein flaches Filterelement: ein gefaltetes Filtermedium in einem umlaufenden Rahmen, das im Gerät auf einer Führungsschiene oder in einer Filterkammer sitzt. Von der Filtermatte unterscheidet es sich durch genau diesen Rahmen, denn der hält die Falten auf Abstand und verhindert, dass das Medium bei steigendem Luftstrom nachgibt oder an der Kante Luft vorbeilässt.

G4, M5 und F7 stammen aus der zurückgezogenen DIN EN 779, haben sich in der Praxis aber gehalten. Verbindlich ist heute die ISO 16890, die statt einer Buchstabenklasse angibt, welchen Anteil einer Partikelgröße ein Filter abscheidet. Wie beide Systeme zusammenhängen, ist im Überblick zu den Filterklassen ausführlich beschrieben.

Filterklassen im Panelformat und ihr typischer Einsatz

Die Klasse entscheidet, was der Panelfilter aus der Luft holt, und sie bestimmt den Druckverlust mit. Je feiner der Filter, desto mehr Widerstand setzt er dem Ventilator entgegen.

KlasseISO 16890Hält zurückTypischer Einsatz
G4ISO Coarse 60 %Grobstaub, Flusen, InsektenVorfilter und Geräteschutz
M5ISO ePM10 über 50 %groben Feinstaub bis 10 µmZwischenstufe, Vorfilter vor F7
M6ISO ePM2,5 50 %Stäube bis 2,5 µmgewerbliche Kompaktfilter
F7ISO ePM1 über 50 %Ruß, Straßenstaub, Pollen (10 bis 100 µm)Zuluft in Wohnung und Büro

In der Außenluft ist die Filterklasse F7 der Standard, weil sie Pollen und Feinstaub zuverlässig zurückhält. Für zweistufige Anlagen und lange Standzeiten ist die Filterklasse M5 die wirtschaftlichere Wahl. Noch feiner arbeiten Schwebstofffilter nach EN 1822 bei den HEPA-Filtern.

Länge, Breite und Einbautiefe entscheiden über den Sitz

Ein Panelfilter wird über drei Werte in Millimetern bestimmt. Länge und Breite legen fest, ob das Element in die Kammer passt, ohne dass an den Kanten ungefilterte Luft vorbeizieht. Die Einbautiefe wird am häufigsten übersehen, obwohl sie den größten Unterschied macht: Sie bestimmt, wie viel Filtermedium sich falten lässt, und damit Staubaufnahme und Standzeit. Im Sortiment sind die Tiefen 40, 48 und 96 mm vertreten.

Messen Sie am ausgebauten Filter nach, nicht am Schacht, denn der Rahmen ist gegenüber der Öffnung leicht untermaßig. Notieren Sie die Werte in der Reihenfolge Länge mal Breite mal Tiefe und fotografieren Sie das alte Etikett, bevor Sie es entsorgen. Fehlt der alte Einsatz, messen Sie die lichte Weite der Filterkammer und ziehen an jeder Kante wenige Millimeter ab. Für flache Kammern ohne Rahmenhalterung ist Mattenware das passende Format, etwa die G4 Filtermatte.

Die Rahmenausführung bestimmt Stabilität und Handhabung

Der verbreitete Kartonrahmen ist günstig, verträgt aber keine dauerhaft hohe Feuchte. Wir führen zwei stabilere Bauformen. Panelfilter mit Kunststoffrahmen in Z-Line Bauweise gibt es in G4 in 500 x 500 x 96 mm, 500 x 625 x 96 mm und 660 x 860 x 96 mm; die Z-förmig gestellten Elemente vergrößern die wirksame Fläche, ohne die Einbautiefe zu erhöhen.

Die zweite ist der Vliesrahmen, etwa als F7 in 455 x 605 x 96 mm und 490 x 220 x 48 mm oder als M5 in 455 x 605 x 96 mm; er ist formstabil und dichtet an der Auflagefläche nach. Für größere Luftmengen führen wir Kompaktfilter in V-Zellen-Bauform in 287 x 592 x 292, 490 x 592 x 292 und 592 x 592 x 292 mm mit ISO ePM10 65 %, ISO ePM2,5 50 % und ISO ePM1 65 %.

Sondermaße jenseits des üblichen 592er Rasters

Die Filterindustrie rechnet in einem Raster, das sich aus 287, 490 und 592 mm zusammensetzt. Ältere Lüftungsgeräte, Sonderbauten, Schaltschränke und umgebaute Anlagen halten sich nicht daran. Genau dafür führen wir Panelfilter in Formaten, die außerhalb dieses Rasters liegen, darunter M5 in 550 x 200 x 40 mm, F7 und G4 in 196 x 500 x 40 mm, F7 und G4 in 250 x 238 x 48 mm sowie M5 in 400 x 500 x 96 mm. Dieselben Klassen gibt es auch als Filtermatte, G4 etwa im Format 1 m x 1 m.

So gehen Sie bei einem Sondermaß vor: Messen Sie die drei Werte am alten Einsatz und halten Sie die Filterklasse fest. Prüfen Sie danach die Unterkategorie zu Ihrer Klasse, dort stehen alle verfügbaren Formate nebeneinander. Finden Sie Ihr Maß dort nicht, sprechen Sie uns bitte vor der Bestellung an und nennen Sie Länge, Breite, Tiefe und die gewünschte Filterklasse. So klären wir vorab, was für Ihre Anlage in Frage kommt, statt dass Sie ein Format auf Verdacht bestellen und der Panelfilter am Ende nicht sitzt.

Rundfilter für Abluftventile ergänzen das Panelformat

Nicht jede Filterstelle ist eckig. In Zu- und Abluftventilen sitzt der Filter als runde Scheibe hinter dem Teller und hält Staub aus der Rohrleitung fern. Passend dazu führen wir Rundfilter aus PPI Schaum für Abluftventile in DN 135 mm im Zehnerpack, sodass der komplette Ventilsatz auf einmal erneuert wird. Ventile, Rohre und Verteiler finden Sie in der Luftverteilung. Gemessen wird hier über den Außendurchmesser der Filterscheibe und deren Dicke.

Fertige Filtersets ersparen das Nachmessen

Bei einem gängigen Wohnungslüftungsgerät müssen Sie kein Sondermaß bestimmen. Für viele Geräte sind die Panelfilter bereits als Set zusammengestellt, etwa mit einem F7 und zwei G4 passend für Helios KWL EC 200 und EC 300, als Filterpaket passend für Vallox-Heinemann KWL 070 und 071 oder als Set aus G4 und F7 für die Pluggit Avent Reihe von P190 über P300 und P310 bis R100.

Die Zuordnung nach Gerät finden Sie in der nach Herstellern sortierten Wohnungslüftung, etwa bei den Pluggit Filtern. Taucht Ihr Gerät dort nicht auf oder wurde es umgebaut, führt der Weg über das gemessene Sondermaß zum passenden Panelfilter.

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Sonderfilter — Ersatzfilter nach Maß und Filterklasse

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