Frische Zuluft
Außenluft wird angesaugt, gefiltert und als saubere Zuluft in Wohn- und Schlafräume geführt.
Wärmerückgewinnung
Wärme aus der Abluft wird genutzt, um die einströmende Außenluft vorzuwärmen.
Geräteschutz
Ersatzfilter schützen Ventilatoren, Wärmetauscher und Luftkanäle vor Staub und Ablagerungen.
Luftfeuchte
Ein Enthalpiewärmetauscher kann helfen, Feuchtigkeit zurückzugewinnen und trockener Raumluft entgegenzuwirken.
So zirkuliert die Luft im Haus
Eine zentrale Wohnraumlüftung verteilt frische, gefilterte Luft gezielt in Wohn- und Schlafräume. Gleichzeitig wird verbrauchte, feuchte oder geruchsbelastete Luft aus Bad, WC, Küche oder Hauswirtschaftsraum abgesaugt.
Die Luft strömt dabei von den sauberen Aufenthaltsräumen über Flur- und Überströmbereiche zu den Ablufträumen. So werden Feuchtigkeit, Gerüche, CO₂ und Partikel kontrolliert abgeführt.
Haus-Schema: Außenluft wird angesaugt, Zuluft in Wohnräume geführt, Abluft aus Feuchträumen abgesaugt und als Fortluft nach außen abgegeben.
Die 4 Luftströme in der Lüftungstechnik
Die Abkürzungen AU, ZL, AL und FO beschreiben die wichtigsten Luftwege einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Sie helfen dabei, Filterpositionen, Wartung und Luftführung besser zu verstehen.
AU – Außenluft
Frische Luft wird von außen angesaugt und zunächst durch den Außenluft- oder Zuluftfilter gereinigt.
ZL – Zuluft
Gefilterte und temperierte Luft wird in Wohnräume, Schlafzimmer und Aufenthaltsräume eingeblasen.
AL – Abluft
Verbrauchte, feuchte oder geruchsbelastete Luft wird aus Bad, WC, Küche oder Hauswirtschaftsraum abgesaugt.
FO – Fortluft
Nach der Wärmerückgewinnung wird die verbrauchte Abluft als Fortluft nach außen geführt.
Zentrales Lüftungsgerät: Die Grafik zeigt Filter, Ventilatoren, Wärmetauscher sowie die Luftströme Außenluft, Zuluft, Abluft und Fortluft.
Wie funktioniert ein zentrales Lüftungsgerät?
Im Lüftungsgerät werden Außenluft und Abluft kontrolliert geführt, gefiltert und über den Wärmetauscher energetisch genutzt. Dabei vermischen sich die Luftströme nicht: Die Wärme wird übertragen, nicht die verbrauchte Luft.
Saubere Ersatzfilter sind dabei entscheidend. Sie schützen Wärmetauscher und Ventilatoren, reduzieren Staub, Pollen und Feinstaub und helfen, den Luftvolumenstrom stabil zu halten.
Komponenten eines zentralen Lüftungsgerätes
Das zentrale Lüftungsgerät verbindet Filter, Ventilatoren und Wärmetauscher in einem System. Die nummerierten Bauteile zeigen, wo Luft gefiltert, bewegt und zur Wärmerückgewinnung genutzt wird.
Filtert Staub und Fasern aus der Abluft und schützt Wärmetauscher sowie Ventilatoren vor Verschmutzung.
Fördert die gefilterte und temperierte Zuluft in die Wohnräume und sorgt für den notwendigen Luftvolumenstrom.
Verteilt den Luftstrom im Gerät, damit der Wärmetauscher gleichmäßig und effizient arbeiten kann.
Führt die verbrauchte Luft nach außen ab und unterstützt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zu- und Abluft.
Überträgt Wärme aus der Abluft auf die Außenluft, ohne dass sich die beiden Luftströme vermischen.
Reinigt die angesaugte Außenluft von Staub, Pollen und Feinstaub – je nach Filterklasse G4, M5 oder F7.
Welche Filter sitzen in einer Lüftungsanlage?
In den meisten zentralen Lüftungsgeräten befinden sich mindestens zwei Hauptfilter: ein Außenluft- beziehungsweise Zuluftfilter und ein Abluftfilter. Sie schützen Bewohner, Wärmetauscher und Ventilatoren vor Staub, Pollen, Fasern und Feinstaub.
Außenluft- / Zuluftfilter
Dieser Filter sitzt im Außenluftkanal, bevor die Luft durch Wärmetauscher und Ventilator in die Wohnräume gelangt.
- Schutz vor Pollen, Feinstaub und Außenluftpartikeln
- Typisch: G4, M5 oder F7
- Für Allergiker häufig als F7-Pollenfilter sinnvoll
Abluftfilter
Der Abluftfilter sitzt auf der Abluftseite und hält Staub, Fasern und Schmutz aus der Raumluft zurück.
- Schützt Wärmetauscher und Ventilatoren
- Verhindert starke Verschmutzungen im Gerät
- Typisch: G3 oder G4 Grobstaubfilter
Ersatzfilter am besten im Set wechseln
Viele Lüftungsanlagen arbeiten mit einem G4-Vorfilter oder Abluftfilter und einem F7-Feinstaub- oder Pollenfilter. Werden die Filter regelmäßig gemeinsam gewechselt, bleibt der Luftstrom stabiler und die Anlage kann effizienter arbeiten.
Ersatzfilter für WohnungslüftungWarum der richtige Ersatzfilter so wichtig ist
Filterklassen bei Lüftungsanlagen: G4, M5, F7 & ISO 16890
Die Filterklasse beschreibt, welche Partikel ein Filter zurückhält. In der Wohnraumlüftung kommen häufig Grobstaubfilter und Feinstaubfilter zum Einsatz. Nach alter Bezeichnung sind G4 und F7 besonders bekannt, nach aktueller ISO 16890 werden Filter unter anderem als ISO Coarse, ISO ePM10, ISO ePM2,5 oder ISO ePM1 eingestuft.
Wann sollten Sie die Filter Ihrer Lüftungsanlage wechseln?
Der Filterwechsel hängt von Gerät, Nutzung, Außenluftbelastung und Jahreszeit ab. In vielen Haushalten ist ein Wechsel alle 3 bis 6 Monate sinnvoll. Besonders während der Pollensaison, bei hoher Staubbelastung oder in Haushalten mit Allergikern kann ein kürzeres Intervall empfehlenswert sein.
Empfehlenswert bei Allergikern, Haustieren, hoher Staubbelastung, Pollenflug oder intensiver Nutzung.
Häufiges Standardintervall für G4-, M5- und F7-Filter in Wohnraumlüftungen.
Viele Geräte melden den Filterwechsel automatisch. Eine Sichtprüfung bleibt trotzdem sinnvoll.
Vorteile und Nachteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung
Vorteile
- Bessere Luftqualität durch kontinuierlichen Luftaustausch
- Weniger Feuchtigkeit und geringeres Schimmelrisiko
- Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung
- Mehr Komfort ohne regelmäßiges manuelles Stoßlüften
- Schutz vor Pollen und Feinstaub durch passende Ersatzfilter
Nachteile
- Anschaffungs- und Einbaukosten bei Neubau oder Sanierung
- Regelmäßiger Filterwechsel und Wartung erforderlich
- Stromverbrauch durch dauerhaft laufende Ventilatoren
- Geräusch- oder Zugluftrisiko bei falscher Planung
- Platzbedarf für Gerät, Luftleitungen und Verteiler
Passende Ersatzfilter für Ihre Lüftungsanlage finden
Bei FILTERCAPS finden Sie Ersatzfilter für viele Hersteller und Gerätemodelle – darunter Zehnder, Vallox, Pluggit, Helios, Meltem, Maico, Wolf, Brink, Systemair, Stiebel Eltron, Tecalor und viele weitere.
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Du hast noch Fragen an uns?
KWL steht für kontrollierte Wohnraumlüftung. Eine KWL sorgt automatisch für einen geregelten Luftaustausch im Gebäude. Frische Außenluft wird angesaugt, gefiltert und als Zuluft in Wohnräume geführt. Gleichzeitig wird verbrauchte Abluft aus Bad, Küche oder Hauswirtschaftsraum abgeführt.
AU bedeutet Außenluft, also die frische Luft, die von außen angesaugt wird. ZL steht für Zuluft, also die gefilterte Luft, die in Wohn- und Schlafräume eingeblasen wird. AL bedeutet Abluft und beschreibt die verbrauchte Luft aus Bad, WC, Küche oder Hauswirtschaftsraum. FO steht für Fortluft, also die Abluft, die nach der Wärmerückgewinnung nach außen abgeführt wird.
In einer zentralen Wohnraumlüftung gibt es meist mindestens zwei Hauptfilter. Der Außenluft- oder Zuluftfilter sitzt im Außenluftkanal und reinigt die angesaugte Luft, bevor sie in die Wohnräume gelangt. Der Abluftfilter sitzt auf der Abluftseite und schützt Wärmetauscher, Ventilatoren und Luftkanäle vor Staub und Fasern aus der Raumluft.
Häufig werden G3- oder G4-Filter als Grobstaubfilter beziehungsweise Abluftfilter eingesetzt. Für die Zuluft kommen oft M5- oder F7-Filter zum Einsatz. Ein F7-Filter eignet sich besonders als Pollenfilter oder Feinstaubfilter und ist daher für Allergiker häufig die bessere Wahl.
Ein G4-Filter ist ein Grobstaubfilter und hält größere Partikel wie Staub, Fasern und Insekten zurück. Ein F7-Filter ist deutlich feiner und filtert zusätzlich kleinere Partikel wie Pollen und Feinstaub aus der Außenluft. Deshalb wird F7 häufig als Zuluftfilter oder Pollenfilter eingesetzt.
Als Faustregel sollten die Filter einer Wohnraumlüftung alle 3 bis 6 Monate geprüft und regelmäßig gewechselt werden. Bei hoher Staubbelastung, Pollenflug, Allergikern im Haushalt oder intensiver Nutzung kann ein kürzeres Wechselintervall sinnvoll sein. Spätestens wenn das Gerät einen Filterwechsel meldet oder der Filter sichtbar verschmutzt ist, sollte er ersetzt werden.
Saubere Ersatzfilter sorgen für bessere Luftqualität, schützen Wärmetauscher und Ventilatoren und helfen, den Luftvolumenstrom stabil zu halten. Verschmutzte Filter erhöhen den Druckverlust, können die Anlage lauter machen und die Effizienz der Wärmerückgewinnung verschlechtern.
Ja, bei vielen Lüftungsanlagen ist ein gemeinsamer Wechsel sinnvoll. So bleiben Zu- und Abluftseite besser im Gleichgewicht. Außerdem wird verhindert, dass ein stark verschmutzter Filter den Luftstrom unnötig bremst und die Anlage stärker belastet.
Ja, F7-Filter können für Allergiker sinnvoll sein, weil sie deutlich feinere Partikel aus der Außenluft filtern als einfache Grobstaubfilter. Sie reduzieren unter anderem Pollen und Feinstaub in der Zuluft und können dadurch zu einer besseren Raumluft beitragen.
Den passenden Ersatzfilter finden Sie am besten über Hersteller, Gerätemodell oder Typenschild Ihrer Lüftungsanlage. Alternativ können Sie den vorhandenen Filter ausmessen und mit den Angaben im Shop vergleichen. Bei Unsicherheit hilft der FILTERCAPS Kundenservice bei der Auswahl des passenden Filters.
Aktivkohlefilter sind sinnvoll, wenn neben Staub und Pollen auch Gerüche, gasförmige Stoffe oder belastende Außenluft reduziert werden sollen. Sie können zum Beispiel gegen Gerüche aus Landwirtschaft, Verkehr, Kaminrauch, Küche oder Industrieumgebung helfen. Besonders für empfindliche Personen, Allergiker oder Hyperallergiker kann ein Aktivkohlefilter in der Zuluft eine sinnvolle Ergänzung sein, da er nicht nur Partikel, sondern auch bestimmte gasförmige Belastungen und Geruchsstoffe bindet.
Aktivkohlefilter sind besonders sinnvoll, wenn neben Staub und Pollen auch Gerüche, gasförmige Stoffe oder bestimmte flüchtige Verbindungen aus der Außenluft reduziert werden sollen. Sie können zum Beispiel bei Abgasen, Rauch, landwirtschaftlichen Gerüchen, Kaminrauch oder unangenehmen Außengerüchen helfen. Für empfindliche Personen und Hyperallergiker kann ein Aktivkohlefilter eine gute Ergänzung sein, da er nicht nur Partikel filtert, sondern zusätzlich Geruchs- und Gasbelastungen mindern kann.
In der Zuluft sollten je nach Bedarf bevorzugt ein F7-Filter oder ein Aktivkohlefilter eingesetzt werden. Ein F7-Filter reduziert vor allem Pollen und Feinstaub, während Aktivkohlefilter zusätzlich Gerüche und gasförmige Stoffe aufnehmen können. In der Abluft reicht in der Regel ein G4- oder M5-Filter, da hier vor allem Staub, Fasern und Schmutz aus der Raumluft zurückgehalten werden, um Wärmetauscher, Ventilatoren und Luftkanäle zu schützen.
Aktivkohlefilter mit Bioaktiv-Technologie können zusätzlich vorteilhaft sein, weil sie Gerüche nicht nur aufnehmen, sondern durch die spezielle bioaktive Ausrüstung die Geruchsbelastung nachhaltiger reduzieren können. Dadurch eignen sie sich besonders für Haushalte mit hohen Ansprüchen an Raumluftqualität, Geruchsreduzierung und Hygiene.